1.
Alles was ich seh’ ist krank – mein Leben lang,
der Medien-Wahn – die ewigen Dramen – das Land.
Die wehenden Fahnen der Patrioten, der Rechtsradikalen,
bebende Straßen bei Demonstrationen – der Stress – Vandalen.
Nicht alle wollen Veränderung,
darum bedrängt man uns – bekämpft man uns. – Wer kämpft für uns?
Ich brech' das Schweigen – treff’ die Entscheidung – für meine Befreiung –
brech’ durch die Reihen – steck' nichts mehr ein – rapp' meine Meinung.
Über die Kriege – die Machtspiele der Politik,
über die Macht der Industrie – Monopoly – die Kohle siegt.
Ich frag' mich, was sie planen, um uns ganz zu versklaven.
Ich sehe Straßen voller Schafe, die ihre Zukunft erwarten.
Uns regieren die Zahlen – sie manipulieren die Zahlen,
manipulieren die Wahlen – um die Wahrheit zu tarnen.
Also steh ich auf – schrei' es raus – geb’ nicht auf – heb die Faust –
starte meine eigene Revolution.
Chorus:
Ich weiß – ihr seid bereit – und dass ihr mit mir seid,
ich will, dass ihr’s mir zeigt und dass ihr mit mir schreit,
am richtigen Ort – zur richtigen Zeit.
Wir machen Revolution – Revolution!
2.
Alle wollen das Gleiche hier, ein Zeichen hier,
wollen, dass dies jetzt gleich passiert, es reicht uns hier. Ich zeig' es dir.
Wir stehen mit dem Rücken zur Wand –
flüchten nach vorn, werden verrückt genannt – voller Zorn.
Intervenieren – rebellieren,
stürmen nach vorn – spüren den Dorn. Wir haben hier nichts mehr zu verlieren.
Was ist hier los? – die Wirtschaft am Boden,
fühlen uns betrogen – fühlen uns benutzt – fühlen uns belogen.
Viele sagen, die Oben sind unsere wahre Bedrohung.
Doch wer hat sie gewählt – mit ihren hohlen Parolen?
Es waren doch wir – unsere Kreuze – unsere Stimmen,
die Bequemlichkeit – unsere Sinne, die abgestumpft sind.
Wir ficken die Welt – lassen uns ficken für Geld,
legen den Strick um ihr Genick und ersticken die Welt.
Wir sind ein – Teil des Systems – somit ein Teil des Problems,
wir können es lösen, wenn wir anfangen uns das einzugestehen.
Chorus
3.
Heute sind es hundert – morgen sind’s vielleicht tausend,
die sich bewegen, um sich aufzulehnen gegen die Mauern,
die uns umgeben, die uns halten – Fuck – sie nehmen uns die Power,
doch wir geben nicht auf, sondern sehen was wir wollen genauer.
Wir wollen, dass man uns hört – dass man uns sieht,
wollen nicht, dass man auch das zerstört – was uns umgibt.
Unsere Kunst – unsere Worte – unsere Werte – Musik,
unsere Träume – unsere Hoffnung – unsere Wege – wir wollen keinen Krieg.
Das alles braucht Geduld und Zeit,
nur wer Vernunft beweist – ist in der Zukunft frei.
Es beginnt im kleinen Kreis – doch es breitet sich aus
bis irgendwann keiner mehr seine Feindbilder braucht.
Nicht nur Symptome bekämpfen – sondern Ursachen ändern,
denn erst dann wird es wirklich besser für alle Menschen.
Also – steh auf – lass dich nicht fesseln – lass dich nicht stressen,
lass dich nicht treffen – dich nicht verletzen.
Chorus
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